Frühstück bei Tiffany

Land: USA | 1961 | Regie: Blake Edwards | FSK: 12 | Länge: 115 Min.


 

Frühstück bei Tiffany

Wie sagt man so schön? – Zu den besten Freunden eines Mädchens zählen Diamanten. Deswegen steht Holly Golightly, eine verführerisch schöne Kindfrau mit geheimnisvoller Vergangenheit, schon früh morgens mit einem Pappbecher voll Kaffee sehnsüchtig vor den Schaufenstern von “Tiffany’s”, dem teuersten Juwelier New Yorks. Besonders die reichen Männer sind verrückt nach Holly, doch diese ist wählerisch: Sie lässt sich von ihren zahlreichen Begleitern zwar aushalten, wahrt ansonsten aber Distanz. Hollys umtriebiges Leben irritiert den bankrotten Schriftsteller Paul Varjak, der gerade in die freie Wohnung über ihr eingezogen ist. Doch schnell wird Paul zu ihrem brüderlichen Freund und Vertrauten, den sie über die Feuertreppe besuchen und dem sie ihr Herz ausschütten kann. Hollys Geschichten faszinieren Paul – besonders die von dem Mafioso Sally Tomato, von dem sie wöchentlich 100 Dollar für einen undurchschaubaren Transfer von Informationen bekommt. Mit Holly als Muse überwindet Paul seine Schreibblockade und trennt sich auch von seiner älteren Gönnerin. Holly und Paul verlieben sich ineinander, was die Pläne des Partygirls gehörig durcheinander wirft: Hat sie doch gerade auf einem furiosen Fest den millionenschweren Brasilianer José da Silva Pereira kennengelernt, der ihr in seinem Heimatland eine luxuriöse Zukunft verspricht. Paul hat derweil seine erste Kurzgeschichte an ein Magazin verkauft und stolze 50 Dollar verdient – eine Summe, die Holly normalerweise im Vorbeigehen in Schminke investiert.

Nach der Romanvorlage von Truman Capote kam 1961 dieser Klassiker von Regisseur Blake Edwards in die Kinos, der ein Welthit wurde. Das Romanende wurde hierfür abgeändert: Während im originalen Theaterstück nur noch die Erinnerung an Holly Golightly bleibt, finden die beiden Hauptdarsteller im Film schließlich zueinander.

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